22:44 20 November 2018
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    Gebraucht-Anker für russischen Flugzeugträger - Behörden ermitteln wegen Veruntreuung

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    Die russischen Behörden ermitteln gegen den Chef der Zulieferfirma „Newski Jakor“, die den russischen Flugzeugträger Admiral Kusnezow statt mit einem neuen mit einem gebrauchten Anker ausgestattet hat.

    Die russischen Behörden ermitteln gegen den Chef der Zulieferfirma „Newski Jakor“, die den russischen Flugzeugträger Admiral Kusnezow statt mit einem neuen mit einem gebrauchten Anker ausgestattet hat.

    Der Direktor von „Newski Jakor“, Valentin Ponomarjow, steht dabei im Verdacht, umgerechnet rund 77 000 der insgesamt 100 000 Euro Staatsgelder, die für die Anschaffung eines neuen Ankers zugeteilt worden waren, unterschlagen zu haben, wie die russische Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte.

    Der gebrauchte und zum Teil verrostete Anker war nach Angaben der Ermittler bei einem niederländischen Unternehmen für rund 23 000 Euro erworben worden. Obwohl die Masse und die Abmessungen des Ankers nicht den Anforderungen entsprachen, sei er an der Admiral Kusnezow angebracht worden.

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