08:32 19 Januar 2018
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    150 russischsprachige Websites propagieren Extremismus und Terrorismus

    © RIA Novosti.
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    Eine Einschränkung des Zugangs zu extremistischen bzw. terroristischen Webseiten hat die russische Staatsanwaltschaft vorgeschlagen. Das geht aus einem Bericht der Behörde hervor, der dem Zustand der Rechtsordnung 2011 in Russland gilt.

    Eine Einschränkung des Zugangs zu extremistischen bzw. terroristischen Webseiten hat die russische Staatsanwaltschaft vorgeschlagen. Das geht aus einem Bericht der Behörde hervor, der dem Zustand der Rechtsordnung 2011 in Russland gilt.

    „Einer der destabilisierenden Faktoren bleibt die Verbreitung der terroristischen und der extremistischen Ideologie via Internet, weswegen ein regelmäßiges Monitoring zur Aufdeckung solcher Websites vorgenommen wird. Eine Reihe davon befindet sich jedoch im Ausland, deshalb gelingt es in den meisten Fällen nicht, die Frage ihrer Sperrung zu lösen“, heißt es in dem Bericht.

    Nach Expertenschätzungen, darunter der Regionalen Antiterrorstruktur der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit, gab es 1998 nur 15 Websites, die im Internet zum Terrorismus und Extremismus anstifteten. Jetzt sind es bereits Tausende. 150 davon sind russischsprachig. 

    Die Anzahl der registrierten Verbrechen, die mit der Verbreitung von extremistischen Materialien im Internet verbunden sind, nimmt zu, aber das reale Ausmaß der Verbreitung solcher Informationen im Netz ist unvergleichbar größer, betont die Generalstaatsanwaltschaft.

    Besonderes Augenmerk gilt in dem Bericht dem Problem der Verbreitung von destruktiven Lehren des Islam. Zu diesem Zweck reisen moslemische Jugendliche in religiöse Ausbildungszentren – hauptsächlich nach Saudi-Arabien, Ägypten, Syrien, in die Türkei, den Iran und Pakistan. Nach ihrer Rückkehr werden sie „öfters Emissäre extremistischer und terroristischer Organisationen“, heißt es im Bericht.

    Allein 2011 waren aus der nordkaukasischen Teilrepublik Dagestan über 100 Jugendliche in religiöse Ausbildungszentren gereist. Im zurückliegenden Jahrzehnt waren es insgesamt mehr als 1500.

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