10:21 26 September 2018
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    Tausende Bulgaren begrüßen in Plovdiv Oberhaupt russischer Kirche (Zusammenfassung)

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    Die Einwohner der bulgarischen Stadt Plovdiv haben am Samstag Patriarch Kirill von Moskau und ganz Russland in ihrer Stadt begrüßt.

    Die Einwohner der bulgarischen Stadt Plovdiv haben am Samstag Patriarch Kirill von Moskau und ganz Russland in ihrer Stadt begrüßt.

    Trotz heißen Wetters versammelten sich im Stadtzentrum tausende Bürger, die das Oberhaupt der Russisch-orthodoxen Kirche willkommen hießen. Ortsansässige sprachen von einem bislang beispiellosen Empfang. Der Straßenzug endete vor der Kathedrale zur Heiligen Maria, wo sich Kirill mit dem 97-jährigen bulgarischen Patriarchen Maxim, Metropolit Nikolai von Plovdiv sowie dem örtlichen Verwaltungschef und dem Bürgermeister von Plovdiv traf. Bei einem gemeinsamen Gottesdienst betete Kirill um "Gnade Gottes für Plovdiv und seine Bewohner".

    Zuvor hatte der russische Patriarch Blumen an einem Denkmal für die während der entscheidenden Schlacht des russisch-türkischen Krieges (1877-1878) bei Filippopol (Plovdiv) gefallenen russischen Soldaten niedergelegt. Auch Metropolit Nikolai von Plovdiv ehrte die russischen Soldaten, die ihr Leben für die Befreiung Bulgariens gelassen hatten, mit einem Blumenkranz.

    Das Denkmal war 1881 im Beisein zahlreicher Stadtbewohner und Ehrengäste eingeweiht worden. Mit dem Denkmal wird die Heldentat russischer Soldaten und Offiziere geehrt, die unter dem Kommando von General Iossif Gurko im Laufe von drei Tagen gegen die türkische Armee um Plovdiv gekämpft hatten.

    Gegenüber befindet sich das 1957 gebaute berühmte Denkmal "Aljoscha" für die während der Befreiung Bulgariens im Zweiten Weltkrieg gefallenen sowjetischen Soldaten. Das Oberhaupt der Russisch-orthodoxen Kirche legte Blumen auch am "Aljoscha"-Denkmal nieder.

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