02:11 26 September 2017
SNA Radio
    Panorama

    Putin bei Gedenkfeier zur Schlacht von Borodino

    Panorama
    Zum Kurzlink
    0 201

    200 Jahre nach der Vertreibung der Napoleon-Armee erinnert Russland am Sonntag mit einer historischen Neuinszenierung an die Schlacht von Borodino, die als das blutigste Kapitel des Vaterländischen Krieges von 1812 gilt. Bei der Feier rund 100 km westlich von Moskau ist auch Präsident Wladimir Putin zugegen.

    200 Jahre nach der Vertreibung der Napoleon-Armee erinnert Russland am Sonntag mit einer historischen Neuinszenierung an die Schlacht von Borodino, die als das blutigste Kapitel des Vaterländischen Krieges von 1812 gilt. Bei der Feier rund 100 km westlich von Moskau ist auch Präsident Wladimir Putin zugegen.

    „In der Geschichte unserer Heimat gab es viele Tragödien und Kriege, aber nur zwei von ihnen (der Krieg gegen Napoleon und der gegen Hitler-Deutschland - Red.) wurden als Vaterländisch bezeichnet", sagte Putin in seiner Ansprache. "In diesen beiden Kriegen wurde das Schicksal von Russland, von Europa und der ganzen Welt entschieden .“
        
    Vor dem Dorf Borodino hatte die russische Armee unter dem Kommando von Fürst Michail Kutusow im September 1812 gegen die angreifende Grande Armée des Kaisers Napoleon I. gekämpft. Bei der blutigsten Schlacht jenes Krieges waren zwischen 30 000 und 50 000 französische Soldaten getötet worden. Die russische Armee hatte mehr als 44 000 Mann an Toten verloren. In unserer Zeit wird die Schlacht von Borodino regelmäßig durch Reenactors nachgestellt.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren