02:18 07 Dezember 2019
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    Pilzkrankheit und Unwetter lassen Opium-Anbau in Afghanistan um ein Drittel schrumpfen

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    Weltweite Drogengefahr nimmt zu (258)
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    Die Anbauflächen mit Opiummohn in Afghanistan sind in diesem Jahr um 36 Prozent geschrumpft. Grund dafür sind Pflanzenkrankheiten und Unwetter, wie Juri Fedotow, Chef des UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) der Agentur AFP mitteilte.

    Die Anbauflächen mit Opiummohn in Afghanistan sind in diesem Jahr um 36 Prozent geschrumpft. Grund dafür sind Pflanzenkrankheiten und Unwetter, wie Juri Fedotow, Chef des UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) der Agentur AFP mitteilte.

    Laut UNODC-Angaben wurden in diesem Jahr in Afghanistan rund 3700 Tonnen Opiummohn gezüchtet. Im Mai 2011 wurden Mohnplantagen in den Provinzen Helmand, Kandahar und Urusgan von einer unbekannten Pilzkrankheit befallen. Diese hat das Eingehen eines bedeutenden Teils der drogenhaltigen Pflanzen verursacht, was sowohl für die Bauern als auch für die Drogenbekämpfer eine Überraschung war.

    Afghanistan ist der größte Drogenproduzent der Welt. Auf das Land entfallen mehr als 80 Prozent der Opiate auf dem illegalen Markt. Nach russischen Angaben werden in Afghanistan jährlich fast 150 Milliarden Heroin- und rund 30 Milliarden Haschisch-Dosen hergestellt. Über Tadschikistan und Pakistan gelangen die Drogen nach Russland und Westeropa.

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