06:01 19 November 2017
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    USA entschädigen Indianer in Milliardenhöhe

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    Mehrere Tausend US-Indianer werden von der Regierung in Washington mit insgesamt 3,4 Milliarden US-Dollar für die Nutzungsrechte auf den Boden und Naturressourcen in ihren Stammesgebieten entschädigt.

    Mehrere Tausend US-Indianer werden von der Regierung in Washington mit insgesamt 3,4 Milliarden US-Dollar für die Nutzungsrechte auf den Boden und Naturressourcen in ihren Stammesgebieten entschädigt.

    Das ist das Ergebnis eines jahrelangen Rechtsstreits zwischen Ureinwohnern  und Washington, berichtet CNN.

    1996 hatten die US-Indianer eine Sammelklage gegen das Innenministerium eingereicht, dem vorgeworfen wurde, die Entschädigungszahlungen für die Nutzungsrechte nicht im erforderlichen Maße geleistet zu haben.

    Die Sammelklage hatte Elouise Cobell - Yellow Bird Woman, so ihr indianischer Name -, eine Schwarzfuß-Indianerin aus dem US-Staat Montana, initiiert. US-Präsident Barack Obama würdigte ihre Verdienste um die Rechte der Ureinwohner.

    Im Frühjahr 2012 hatte ein US-Gericht die Behörden verpflichtet, gut eine Milliarde Dollar Entschädigung an die in 41 Bundesstaaten ansässigen Indianerstämme zu zahlen.