14:47 26 September 2017
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    Run auf Wohnsitz in England: Russlands Reiche bringen Millionen an die Themse

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    Die Zahl der wohlhabenden Russen, die ein Investitionsvisum in Großbritannien beantragt haben, ist im zurückliegenden Jahr um 78 Prozent von 235 auf 419 gestiegen, berichtet die „Financial Times“ am Montag unter Berufung auf die britische Grenzagentur.

    Die Zahl der wohlhabenden Russen, die ein Investitionsvisum in Großbritannien beantragt haben, ist im zurückliegenden Jahr um 78 Prozent von 235 auf 419 gestiegen, berichtet die „Financial Times“ am Montag unter Berufung auf die britische Grenzagentur.

    Mit 24 Prozent bilden die Russen den größten Anteil der erfolgreichen Antragssteller. Ihnen folgen die Chinesen mit 23 Prozent. Die US-Staatsangehörigen machen dagegen nur fünf Prozent aus.

    Die Zunahme der Zahl der Antragssteller aus Russland ist laut der Zeitung unter anderem auf die harte Politik gegenüber den Oppositionellen nach der Wiederwahl von Wladimir Putin zum Präsidenten Russlands zurückzuführen.

    Das Investitionsvisum war 2008 eingeführt worden. Der Antragssteller muss über ein Kapital – eigenes oder geliehenes – von einer Million Pfund verfügen und bereit sein, es in das Vereinigte Königreich zu investieren.

    Ein solches Visum berechtigt zu einem langfristigen Aufenthalt und stellt die leichteste und schnellste Möglichkeit dar, sich im Land niederzulassen.

    Nach den seit 2011 gültigen Regeln dürfen diejenigen, die mindestens eine Million Pfund investiert haben, in fünf Jahren mit einer Aufenthaltsgenehmigung rechnen. Noch weniger Zeit – drei bzw. zwei Jahre – brauchen die Anleger von fünf bzw. zehn Millionen Pfund.

    In Immobilien dürfen dabei höchstens 25 Prozent investiert werden. So wird beim Erwerb von Immobilien im Wert von fünf Millionen Pfund im Londoner Stadtkern nur ein Teil von deren Preis als Investition angerechnet, so die Zeitung.

    Attraktiv für Ausländer ist London dank seiner stabilen politischen Lage, dem transparenten Rechtssystem, gut verzweigten Transportverbindungen mit der restlichen Welt sowie guten Privatschulen, betont die Zeitung.

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