10:06 09 Dezember 2019
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    Russlands Chef-Drogenfahnder: Nato-Hub an der Wolga wird kein Drogenherd sein

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    Weltweite Drogengefahr nimmt zu (258)
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    Der Chef der russischen Drogenkontrollbehörde, Viktor Iwanow, glaubt nicht daran, dass das entstehende Transitzentrum der Nato in der Wolga-Stadt Uljanowsk Rauschgift in der Region verbreiten wird, „auch wenn es unter den Nato-Soldaten Drogenkonsumenten geben kann“.

    Der Chef der russischen Drogenkontrollbehörde, Viktor Iwanow, glaubt nicht daran, dass das entstehende Transitzentrum der Nato in der Wolga-Stadt Uljanowsk Rauschgift in der Region verbreiten wird, „auch wenn es unter den Nato-Soldaten Drogenkonsumenten geben kann“.

    „Ich denke nicht, dass über diese Basis systematisch Drogen verbreitet werden können“, sagte Iwanow in Moskau. Dabei räumte er ein, dass es unter den Nato-Soldaten Drogenkonsumenten geben könne. „Es finden sich immer Leute, die Drogen konsumieren und verbreiten. Auch bei den Nato-Truppen ist das nicht ausgeschlossen.“

    Am Flughafen Uljanowsk-Wostotschny sollen provisorische Lagerhallen für „nicht letale“ Güter aufgestellt werden, die für die Nato-geführte internationale Koalition von und nach Afghanistan befördert werden. Die russische Regierung versichert, dass es sich nicht um einen Militärstützpunkt, sondern um den kombinierten Transit von nichtmilitärischen Gütern handelt. Dennoch wirbt die Kommunistische Partei gegen das Projekt. Ihre Anhänger veranstalteten Protestkundgebungen und Hungerstreiks.

    Zudem warnen die Gegner des Projektes, dass über den Nato-Hub Drogen nach Russland gelangen könnten.

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