15:55 18 Dezember 2017
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    Moskauer Staatsanwalt: Immer mehr schwere Verbrechen entfallen auf Migranten

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    Der Staatsanwalt von Moskau, Sergej Kudenejew, ist über den niedrigen Aufdeckungsgrad von Straftaten in der russischen Hauptstadt besorgt.

    Der Staatsanwalt von Moskau, Sergej Kudenejew, ist über den niedrigen Aufdeckungsgrad von Straftaten in der russischen Hauptstadt besorgt. 
     
    „Die Aufklärungsquote bei den registrierten Verbrechen liegt heute unter 30 Prozent, was zwangsläufig Anlass zur Besorgnis gibt“, sagte Kudenejew am Mittwoch während eines Journalistengesprächs bei RIA Novosti.
     
    Der Staatsanwalt ging unter anderem auf die von Migranten begangenen Verbrechen ein. „Laut der amtlichen Statistik ist die Zahl der Verbrechen, die von Migranten verübt wurden, in den Jahren 2008 bis 2012 fast um die Hälfte zurückgegangen. Im vorigen Jahre wurden 8402 Straftaten registriert. Dabei hat der Anteil der schweren Verbrechen stets zugenommen“, so Kudenejew. Nach seinen Angaben entfallen mehr als 20 Prozent der aufgeklärten Verbrechen auf Migranten. 
     
    Wie Kudenejew zuvor in einer Sitzung des Kollegiums der hauptstädtischen Staatsanwaltschaft mitgeteilt hatte, nimmt die Zahl der Raubüberfälle, Plünderungen und Betrugsdelikte, die von Ausländern begangen werden, ständig zu. Im Jahr 2012 wurde jede sechste Straftat von einem Migranten verübt, so der Staatsanwalt.  

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