11:40 21 November 2019
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    Betrunken in Sibirien: Halbnackter Franzose entpuppt sich als Raub-Opfer

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    Der Franzose, den die russische Polizei am Wochenende halbnackt in Ostsibirien aufgefunden hat, ist nach den jüngsten Behördenangaben in einem Zug von Mitreisenden betrunken gemacht und beraubt worden.

    Der Franzose, den die russische Polizei am Wochenende halbnackt in Ostsibirien aufgefunden hat, ist nach den jüngsten Behördenangaben in einem Zug von Mitreisenden betrunken gemacht und beraubt worden.

    Am Montag verlautete aus Polizeikreisen, dass der Mann, der sich auf einer Bahnreise von Wladiwostok nach Moskau befand, im Zug mit Mitreisenden gezecht hatte. Während des Saufgelages war es offenbar zu einem Konflikt gekommen und der Franzose sei von seinen Kumpanen aus dem Zug geschmissen worden. Beim Sturz erlitt der Mann, der nur ein Trikot und Socken anhatte, keine Verletzungen und wurde von der Polizei gerettet. Weil der Mann stark betrunken war, konnte er sich nicht erinnern, was genau passiert war.

    Am Dienstag teilte das Innenministerium offiziell mit, dass der Franzose am 23. März in der Ortschaft Sbega in der Taiga gefunden worden sei. Bei minus 20 Grad trug er nur ein T-Shirt, eine Unterhose und keine Schuhe.

    Ermittlungen haben ergeben, dass der Mann, der in Sibirien im Auftrag eines französischen Reiseveranstalters aussichtsreiche Routen und Orte aussuchte, im Zug mit vier weiteren Männern Alkohol getrunken hatte und schließlich beraubt wurde. „Der unter Alkohol stehende Franzose hat in der Station Sbega den Zug freiwillig verlassen.“ Alle vier Kumpane waren vorbestraft, drei von ihnen standen auf der Fahnungsliste.  

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