19:54 12 Dezember 2019
SNA Radio
    Panorama

    Schmuggler erzielen Milliardengewinne aus Drogentransit über Serbien

    Panorama
    Zum Kurzlink
    Weltweite Drogengefahr nimmt zu (258)
    0 10
    Abonnieren

    Der Chef des russischen Föderalen Dienstes für Drogenkontrolle (FSKN), Viktor Iwanow, und der serbische Vize-Innenminister Vladimir Bozovic haben bei einem Treffen am Dienstag in Moskau einen Zwei-Jahres-Plan für gemeinsame Maßnahmen von Russland und Serbien zum Kampf gegen den illegalen Drogenhandel unterzeichnet.

    Der Chef des russischen Föderalen Dienstes für Drogenkontrolle (FSKN), Viktor Iwanow, und der serbische Vize-Innenminister Vladimir Bozovic haben bei einem Treffen am Dienstag in Moskau einen Zwei-Jahres-Plan für gemeinsame Maßnahmen von Russland und Serbien zum Kampf gegen den illegalen Drogenhandel unterzeichnet.

    Das Dokument über die Zusammenarbeit von FSKN mit dem serbischen Innenministerium zum Kampf gegen den illegalen Drogenhandel war 2011 in Belgrad signiert worden. Auf seiner Grundlage wurde der Zwei-Jahres-Plan unterzeichnet.

    „Dieser Plan ist für uns sehr wichtig. Das Kosovo hat sich in eine Enklave verwandelt, wo die Drogengruppierung sich absolut frei fühlt. Jedes Jahr werden bis zu 60 Tonnen Heroin durch diese Enklave im Transit geschmuggelt. Der Gewinn der Schmuggler aus diesem Transit beträgt etwa drei Milliarden Euro im Jahr“, so Iwanow.

    Seinen Worten nach kann in zwei Jahren ein neuer Plan für gemeinsame Handlungen mit der serbischen Seite unter Berücksichtigung dessen unterzeichnet werden, dass die Drogenmafia ihre Taktik verändern könne.

    „Der kürzeste Weg für die Drogenlieferung vom Osten nach Europa führt über Serbien. In diesem Zusammenhang ist das unterzeichnete Dokument für uns sehr wichtig“, sagte der serbische Vize-Innenminister.

    Er fügte hinzu, dass die Drogenmafia zwei Jahre lang „keine Möglichkeit haben wird, ruhig zu schlafen“.

    Der Plan beinhaltet den Austausch von Angaben über Drogenhändler, eine gemeinsame Personalausbildung und den Erfahrungsaustausch bei der Rehabilitation von Drogensüchtigen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Weltweite Drogengefahr nimmt zu (258)

    Zum Thema:

    US-Sanktionen gegen Nord Stream 2: Gegenmaßnahmen sind gerechtfertigt – Ifo-Chef
    „Der Dieb schreit?“ US-Senat will Russland zum „Sponsor des Terrorismus“ erklären – Moskau reagiert
    Petition gestartet: „Steimles Welt ist unsere Heimat und soll es auch bleiben“