12:03 18 Dezember 2017
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    Panik in Yokohama nach Twitter-Meldung über Raketenstart in Nordkorea

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    Zuspitzung der Lage auf der Halbinsel Korea (161)
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    Die Behörden der japanischen Großstadt Yokohama haben ihre Bürger aus Versehen per Twitter über den Start einer nordkoreanischen ballistischen Rakete informiert und diese damit in eine regelrechte Massenpanik versetzt.

    Die Behörden der japanischen Großstadt Yokohama haben ihre Bürger aus Versehen per Twitter über den Start einer nordkoreanischen ballistischen Rakete informiert und diese damit in eine regelrechte Massenpanik versetzt.

     

     

     

     

     

     

     

     

    „Es liegen Informationen über einen Raketenstart aus Nordkorea vor“, hieß es gegen 11 Uhr Ortszeit (04:00 MESZ) auf der Twitter-Seite der Stadtverwaltung von Japans zweitgrößter Stadt. 

    Wie die japanische Tageszeitung „ Yomiuri Shimbun” berichtet, handelte es sich um eine vorgefertigte Benachrichtigung für den Ernstfall, die versehentlich losgeschickt worden war. 

    Erst zwanzig Minuten später wurde die Meldung wieder gelöscht – Zeit genug, um Panik zu stiften.

    „Die zuvor veröffentlichte Mitteilung über einen Raketenstart entspricht nicht den Tatsachen. Wir entschuldigen uns und bessern den Fehler aus“,  schrieb das Anti-Krisen-Management der Stadt, ebenfalls auf Twitter. 

    Wie der Katastrophenschutz des Bürgermeisteramts von Yokohama den Einwohnern versicherte, würden sie im Fall eines echten Raketenstarts Nordkoreas nicht nur über Twitter, sondern auch über Fernsehen und über eine Notruf-Hotline informiert.

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