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16:02 22 September 2019
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    Absturz von US-Tankflugzeug in Kirgistan: Überreste von Piloten geborgen

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    Nach dem Absturz eines US-Tankflugzeuges in Kirgistan haben die Behörden des zentralasiatischen Staates die Überreste von Piloten geborgen.

    Nach dem Absturz eines US-Tankflugzeuges in Kirgistan haben die Behörden des zentralasiatischen Staates die Überreste von Piloten geborgen.

    Mehrere Leichenteile seien gefunden worden, teilte eine Sprecherin des kirgisischen Katastrophenschutzministeriums RIA Novosti mit. Die Bergungsaktion gehe weiter. Mehr als 40 Suchkräfte seien im Einsatz.

    Die Boeing KC-135 „Stratotanker“ des US-Militärs war am Freitag kurz nach dem Start in Kirgistan vermutlich wegen eines Gewitters abgestürzt. An Bord waren drei US-Bürger. Die Maschine war vom US-Stützpunkt Manas nahe Bischkek gestartet und sollte nach Afghanistan fliegen. Von Manas aus werden die Streitkräfte am Hindukusch versorgt.

    Erste Bilder von der Absturzstelle >>

    Augenzeugen berichteten von einer starken Explosion, nach der das Flugzeug auseinanderbrach. Die Trümmer gingen in einem Umkreis von mehreren Kilometern nieder, größtenteils in eine Hochgebirgsschlucht. Nach Angaben von Fluglotsen in Manas hatte die Besatzung der KC-135 gefunkt, dass das Wetter schlecht sei und sie sich einer Gewitterfront näherten. Kurz danach verschwand die Maschine von den Radaren.

    Die USA unterhalten seit 2001 einen Luftwaffenstützpunkt in Kirgistan. Die Basis, die jetzt Zentrum für Transittransporte heißt, befindet sich auf dem Flughafen Manas der Hauptstadt Bischkek dient zur Unterstützung des Afghanistan-Einsatzes „Enduring Freedom“. Laut offiziellen Angaben befinden sich dort derzeit 1500 amerikanische Soldaten und zivile Fachkräfte.

    Am Montag war ein Frachtflugzeug nahe des US-Luftwaffenstützpunktes Bagram im Osten Afghanistans abgestützt. An Brod waren sieben Mitarbeiter des US-Unternehmens National Air Cargo. Sie alle kamen ums Leben.

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