22:03 26 September 2017
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    Lawrow: Russland lässt Punkte-Klau bei Songcontest nicht ungestraft

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    Russland ist beim Eurovision Song Contest 2013 aus Sicht von Außenminister Sergej Lawrow um Stimmen betrogen worden. Die russische Teilnehmerin habe infolge eines Auszählungsfehlers keinen einzigen Punkt von Aserbaidschan erhalten.

    Russland ist beim Eurovision Song Contest 2013 aus Sicht von Außenminister Sergej Lawrow um Stimmen betrogen worden. Die russische Teilnehmerin habe infolge eines Auszählungsfehlers keinen einzigen Punkt von Aserbaidschan erhalten.

    „Darüber, dass unserer Teilnehmerin 10 Punkte geklaut wurden, sind wir alles andere als froh“, sagte Lawrow am Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem aserbaidschanischen Amtskollegen Elmar Mamedjarow. „Ärgerlich ist vor allem der organisatorische Aspekt dieser Veranstaltung.“

    Der Eurovision Song Contest 2013 hatte vom 14. bis 18. Mai im schwedischen Malmö stattgefunden. Russland, vertreten von Dina Garipowa mit dem Titel „What if“, landete mit 174 Punkten auf Platz fünf.

    Beim Addieren der von den einzelnen Ländern abgegebenen Stimmen bekam Russland dabei keinen einzigen Punkt von Aserbaidschan, während Russland dem aserbaidschanischen Teilnehmer die Höchstpunktezahl 12 vergeben hatte.

    „Wir haben uns mit Elmar Mamedjarow darauf verständigt, dass wir, nachdem das öffentliche Fernsehen Aserbaidschans rechtliche Fragen geklärt hat, unsere gemeinsamen Schritte abstimmen, damit dieser unerhörte Vorgang nicht unbestraft bleibt“, so Lawrow.

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