10:35 24 September 2017
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    Oklahoma-Tornado: 51 Tote und rund 230 Verletzte (Zusammenfassung)

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    Starker Tornado in Oklahoma (9)
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    Der verheerende Tornado über dem US-Bundesstaat Oklahoma hat nach jüngsten Angaben mehr als 230 Verletzte gefordert.

    Der verheerende Tornado über dem US-Bundesstaat Oklahoma hat nach jüngsten Angaben mehr als 230 Verletzte gefordert.

    Das teilte Gouverneurin Mary Fallin am Dienstag auf einer im Fernsehen live übertragenen Pressekonferenz mit. "Die Betten in Krankenhäusern reichen aus. Bislang wurden 237 Verletzte zur Behandlung gebracht. Aber wir kennen noch keine genaue Zahl der Toten", sagte sie.

    Der Gouverneurin zufolge blieben etwa 38 000 Menschen infolge der Naturkatastrophe ohne Strom. Es gebe Probleme bei der Wasserversorgung sowie beim Festnetz- und Mobilfunk. Die Behörden von Oklahoma wollten im örtlichen Senat einen Gesetzentwurf einbringen, der es gestatten würde, einen Reservefonds für die Hilfe für Betroffene zu nutzen, sagte Fallin.

    Nach Angaben der US-Agentur für Katastrophenhilfe (FEMA) bleiben zentrale Regionen der USA weiterhin von Tornados bedroht. "Die schwere Sturmfront bewegt sich über dem zentralen Teil der USA. Wolkenbruchartige Regenfälle, starke Windböen und Tornados sind Folgen."

    Laut FEMA beträgt die Zahl der Todesopfer in dem am stärksten betroffenen US-Bundesstaat Oklahoma 51. Mediziner bestätigten bislang den Tod von 24 Menschen, darunter neun Kinder. Medien hatten zuvor von 91 Toten berichtet.

    Am Montag hatte ein gewaltiger Tornado in Oklahoma City dutzende Wohnhäuser und eine Schule dem Erdboden gleichgemacht. Die Windgeschwindigkeit erreichte bis zu 320 Stundenkilometer. Das entspricht der Stärke F4 auf der zwölfstelligen Fujita-Skala (der schlimmste bislang registrierte Tornado hatte die Stärke F5 - Anm. der Redaktion). Präsident Barack Obama erklärte Oklahoma zum Notstandsgebiet.

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