20:08 17 Februar 2018
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    Razzia auf Baustelle in Moskau: 1 600 illegale Arbeitsmigranten festgenommen

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    Bei einer Großrazzia auf einem Moskauer Bauplatz hat die Polizei über 1 600 illegale Arbeitsmigranten festgenommen, teilt die Innenbehörde der russischen Hauptstadt am Freitag mit.

    Bei einer Großrazzia auf einem Moskauer Bauplatz hat die Polizei über 1 600 illegale Arbeitsmigranten festgenommen, teilt die Innenbehörde der russischen Hauptstadt am Freitag mit.

    „Bei der Aktion haben die Polizisten 1 675 ausländische Bürger aus Zentralasien und der Türkei ermittelt, die zur Klärung ihrer Identifikation sowie zur Prüfung ihrer Verwicklung in früher begangene Delikte und der Rechtsmäßigkeit des Aufenthalts in Russland zur Polizei gebracht wurden“, heißt es in der Mitteilung.

    Nach den Ergebnissen der Aktion seien Dutzende Protokolle erstellt sowie ein Strafverfahren gegen Mitarbeiter des Bauunternehmens eingeleitet worden, die die illegale Migration eingefädelt haben sollen.

    Bei einer anderen Großrazzia am Mittwoch in Moskau waren rund 1 200 illegale Arbeitsmigranten aus Vietnam festgenommen worden. Auf dem Gelände eines Depot-Komplexes am nordöstlichen Stadtrand wurden 20 Produktionsstätten mit mehr als 800 Arbeitsplätzen entdeckt.

    Die Migranten hatten dort mit Familien, darunter mit schwangeren Frauen und Kleinkindern, unter menschenunwürdigen Bedingungen gehaust.

    An einem anderen Ort am Moskauer Stadtrand wurden auf dem Gelände einer Sportanlage rund 200 Bürger aus Marokko, Ägypten, Syrien, Kirgistan, Aserbaidschan und Usbekistan entdeckt,  die dort illegal lebten. Bei einigen von ihnen wurden nicht lizenzierte Waffen und gefälschte Pässe sichergestellt.

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