05:15 24 August 2017
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    Uno: Dutzende Menschen nach Gaddafis Sturz in libyschen Gefängnissen zu Tode gefoltert

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    Mindestens 27 Menschen sind nach dem Sturz des Regimes von Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 in libyschen Gefängnissen durch Folter ums Leben gekommen, heißt es in einem gemeinsamen Bericht der UN-Unterstützungsmission für Libyen (UNMIL) und des Büros des UN-Hochkommissars für Menschenrechte.

    Mindestens 27 Menschen sind nach dem Sturz des Regimes von Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 in libyschen Gefängnissen durch Folter ums Leben gekommen, heißt es in einem gemeinsamen Bericht der UN-Unterstützungsmission für Libyen (UNMIL) und des Büros  des UN-Hochkommissars für Menschenrechte. 

    „Folterungen und Misshandlungen von Häftlingen in örtlichen Gefängnissen sind ungeachtet des Strebens der Landesführung, ein Funktionieren des Strafsystems zu gewährleisten, sehr verbreitet“, heißt es in dem Bericht, der dem Thema Folter in Libyen gilt. 

    Die Ursache für die Missstände im  libyschen Strafsystem ist laut den UN-Experten die Tatsache, dass viele Gefängnisse, die formal von der Regierung kontrolliert werden, in Wirklichkeit von bewaffneten Gruppierungen geleitet werden. 

    Die Regierung versuche, Kontrolle über diese Gruppierungen herzustellen, aber das Problem der Misshandlung von Häftlingen bleibe bestehen.

    UN-Angaben zufolge sind in den libyschen Gefängnissen heute noch etwa 8 000 Menschen, die während des Konflikts im Jahr 2011 verhaftet worden waren.

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