13:16 22 August 2017
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    Russische Justiz klagt zwei Greenpeace-Aktivisten wegen Piraterie an

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    Ermittlungen gegen Greenpeace-Aktivisten in Russland (68)
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    Nach einer Protestaktion von Greenpeace gegen die russischen Ölbohrungen in der Arktis sind zwei Mitglieder der Umweltorganisation – eine Aktivistin aus Brasilien und ein Kameramann aus Großbritannien – wegen Piraterie angeklagt worden, berichtet der Pressedienst der internationalen Umweltschutzorganisation am Mittwoch.

    Nach einer Protestaktion von Greenpeace gegen die russischen Ölbohrungen in der Arktis sind zwei Mitglieder der Umweltorganisation – eine Aktivistin aus Brasilien und ein Kameramann aus Großbritannien – wegen Piraterie angeklagt worden, berichtet der Pressedienst der internationalen Umweltschutzorganisation am Mittwoch.

    Zwei der Greenpeace-Aktivisten, die während einer friedlichen Protestaktion gegen die Ölförderung von der Bohrinsel „Priraslomnaja“  festgenommen worden waren, seien wegen „Piraterie im Rahmen einer organisierten Gruppe“ offiziell angeklagt worden. 

    Die Umweltschützer hatten am 18. September in der Petschorasee (einem Randmeer der Barentssee) aus Protest gegen die Ölbohrungen in der ökologisch sensiblen Arktis versucht, die Bohrinsel „Priraslomnaja“ der Gazprom-Öltochter Gazprom Neft Shelf zu besteigen. Am nächsten Tag enterten russische Grenzer den Eisbrecher "Arctic Sunrise" mit den Greenpeace-Aktivisten an Bord. Das Schiff wurde in den Hafen von Murmansk abgeschleppt. Auf Gerichtsbeschluss wurden 30 Greenpeace-Aktivisten in der Vorwoche in das Untersuchungsgefängnis der nordrussischen Stadt gebracht.

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