04:01 19 August 2017
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    Greenpeace schließt Klage bei EGMR wegen Festnahme ihrer Aktivisten nicht aus

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    Ermittlungen gegen Greenpeace-Aktivisten in Russland (68)
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    Die ökologische Organisation Greenpeace schließt eine Klage beim Europäischen Gericht für Menschenrechte (EGMR) zu den Entscheidungen russischer Gerichte gegenüber ihren Aktivisten nicht aus, die während der Aktion auf der Bohrinsel „Priraslomnaja“ festgenommen worden waren, wie Iwan Blokow, Direktor der Greenpeace-Programme, RIA Novosti mitteilte.

    Die ökologische Organisation Greenpeace schließt eine Klage beim Europäischen Gericht für Menschenrechte (EGMR) zu den Entscheidungen russischer Gerichte gegenüber ihren Aktivisten nicht aus, die während der Aktion auf der Bohrinsel „Priraslomnaja“ festgenommen worden waren, wie Iwan Blokow, Direktor der Greenpeace-Programme, RIA Novosti mitteilte. 
     
    „Wir werden die Entscheidung aller russischen Instanzen abwarten und haben dann die Absicht, eine Klage beim Europäischen Gericht einzureichen“, sagte Blokow.
     
    Greenpeace-Aktivisten hatten am 18. September versucht, in der Petschora-See die Bohrinsel „Priraslomnaja“ des Unternehmens „Gazprom Neft Schelf“ für eine Aktion gegen die Ölförderung in der Arktis zu erklimmen.
     
    Darauf enterten russische Grenzer  das Schiff Arctic Sunrise und schleppen es in die Kola-Bucht ab. Die 30 Greenpeace-Aktivisten wurden an die Küste gebracht und in  Murmansk und nahe gelegenen Städten in Untersuchungshaft  genommen.

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