08:39 21 August 2017
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    Kriminalität von Migranten in Russland nimmt zu - Innenminister

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    Die Zahl der von Migranten in Russland begangenen Verbrechen nimmt laut Innenminister Wladimir Kolokolzew stetig zu, wobei die Kriminalität im laufenden Jahr in jeder vierten Region um 30 Prozent gestiegen ist.

    Die Zahl der von Migranten in Russland begangenen Verbrechen nimmt laut Innenminister Wladimir Kolokolzew stetig zu, wobei die Kriminalität im laufenden Jahr in jeder vierten Region um 30 Prozent gestiegen ist.

    2013 ging die Kriminalität in Russland bisher insgesamt um zehn Prozent zurück, doch betrifft dieser Trend nicht die Delikte, die von Ausländern und staatenlosen Personen verübt wurden, wie Kolokolzew am Mittwoch der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus) mitteilte.

    Diese Dynamik sei in 57 der insgesamt 83 Regionen eindeutig.

    „Über die Hälfte aller von Ausländern verübten Verbrechen sind im Zentralen Föderationsbezirk registriert worden“, betonte Kolokolzew. Von der Migrantenkriminalität seien am meisten Moskau und Sankt Petersburg betroffen. In diesen Städten verzeichne sie auch das höchste Anstiegstempo.

    Allein in diesem Jahr hat die Polizei die Aktivitäten von 438 „auf ethnischer Basis gebildeten kriminellen Strukturen“ unterbunden, deren 1187 aktive Teilnehmer strafrechtlich belangt wurden, so Kolokolzew.

    Mit 71 Prozent  machen den größten Teil der von Migranten begangenen Delikte solche aus, die mit Gewalt und Habsucht verbunden sind.  Bei 13 Prozent der Straftaten seien Schusswaffen eingesetzt worden. Jedes zehnte Verbrechen hängt mit illegalem Drogenschmuggel zusammen.

    Wie der Chef der russischen Migrationsbehörde, Konstantin Romodanowski, am Mittwoch bekannt gegeben hatte, halten sich in Russland ständig neun bis 11,5 Millionen Ausländer auf. 80 Prozent von ihnen sind Arbeitsmigranten aus Usbekistan, Turkmenistan und Kirgisien.

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