07:36 22 August 2017
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    „Rowdys“ und nicht mehr “Piraten“: Verfahren gegen Greenpeace-Aktivisten neu formuliert

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    Ermittlungen gegen Greenpeace-Aktivisten in Russland (68)
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    Die russischen Behörden ermitteln momentan gegen die Greenpeace-Aktivisten, die die Bohrinsel Priraslomnaja attackiert haben, nicht mehr wegen „Piraterie“, sondern gemäß dem Artikel „Rowdytum“, teilte Wladimir Markin, offizieller Sprecher des Ermittlungskomitees der russischen Föderation, am Mittwoch RIA Novosti mit.

    Die russischen Behörden ermitteln momentan gegen die Greenpeace-Aktivisten, die die Bohrinsel Priraslomnaja attackiert haben, nicht mehr wegen „Piraterie“, sondern gemäß dem Artikel „Rowdytum“, teilte Wladimir Markin, offizieller Sprecher des Ermittlungskomitees der russischen Föderation, am Mittwoch RIA Novosti mit. 

    Das Ermittlungsverfahren wegen „Piraterie“ sei eingestellt worden, hieß es. 

    Am 18. September hatten die Greenpeace-Aktivisten den Versuch unternommen, die Bohrinsel Priraslomnaja in der Petschora-See zu erklimmen, um gegen die Ölförderung in der Arktis zu protestieren. Am nächsten Tag enterten russische Grenzer das Schiff Arctic Sunrise, wonach es in die Kola-Bucht bugsiert wurde. 

    Die 30 Aktivisten wurden in U-Haftanstalten der Stadt Murmansk und anderer nahe gelegener Städte untergebracht.

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