07:53 21 Februar 2018
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    Vermutlich mit Waffen an Bord aufgebrachtes Schiff im Hafen von Rhodos gesunken

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    Das von den griechischen Grenzern wegen möglicher Waffenladung an Bord aufgebrachte Schiff „Nour M“ ist am Mittwoch bei einem Sturm im Hafen von Rhodos gesunken. Das berichtete die Online-Ausgabe der zyprischen Tageszeitung „Kathimerini“.

    Das von den griechischen Grenzern wegen möglicher Waffenladung an Bord aufgebrachte Schiff „Nour M“ ist am Mittwoch bei einem Sturm im Hafen von Rhodos gesunken. Das berichtete die Online-Ausgabe der zyprischen Tageszeitung „Kathimerini“.

    Die griechische Küstenwache hatte am 8. November mitgeteilt, dass die unter der Flagge von Sierra Leone fahrende „Nour M“ „mit erheblichen Waffenmengen an Bord“ unweit der Ägäis-Insel Symi aufgebracht worden war. Die Frachtpapiere und der Inhalt der Ladung hätten nicht übereingestimmt.

    Das Schiff war zuvor von einem ukrainischen Hafen ausgelaufen. Medienberichten zufolge befanden sich an Bord rund 20 000 Kalaschnikow-Maschinenpistolen sowie Munition. Der ukrainische Rüstungskonzern Ukrspezexport erklärte, dass es sich um eine „nicht verbotene Ladung von Erzeugnissen militärischer Zweckbestimmung“ für Libyen handelt. Nach der Kontrolle von 55 Containern teilte die griechische Küstenwache mit, dass sich die Ladung ausschließlich aus Munition diversen Kalibers zusammensetzte. Trotzdem blieb das Schiff unter strenger Bewachung vor Anker in Rhodos.

    Bei dem Mittwoch-Sturm rissen die Zurrseile der „Nour M“. Das Schiff wurde mehrmals gegen die Anlegestelle geschleudert, kenterte und sank. Alle Versuche, die „Nour M“ zu retten, schlugen fehl.

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