17:22 02 Juni 2020
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    Russland will bis zu eine Million US-Dollar für die polnische Stiftung Auschwitz-Birkenau bereitstellen, heißt es in einer Regierungsmitteilung am Samstag.

    Russland will bis zu eine Million US-Dollar für die polnische Stiftung Auschwitz-Birkenau bereitstellen, heißt es in einer Regierungsmitteilung am Samstag. 

    Somit wird Russland neben Deutschland, den USA, Polen, Frankreich, Österreich, Großbritannien, der Schweiz und Israel zu einem der größten Geldgeber des Fonds.

    Die Stiftung, die sich zum Ziel gesetzt hatte, 120 Millionen Euro zu sammeln, hatte bereits Zusagen über 100 Millionen Euro für ihr Grundkapital erhalten. Aus den Zinserträgen soll die Gedenkstätte für zukünftige Generationen erhalten werden. 1979 hatte die UNESCO das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

     

    Die Stiftung Auschwitz-Birkenau wurde auf Initiative des polnischen Staatssekretärs und Auschwitz-Überlebenden Wladyslaw Bartoszewski Anfang 2009 in Warschau gegründet.

     

    Am 27. Januar 2013, dem 68. Jahrestag der Befreiung des NS-Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch die Sowjetarmee, war im Museum Auschwitz-Birkenau, das sich auf dem Gelände des ehemaligen Vernichtungslagers befindet, eine neue russische Ausstellung eingeweiht worden.

     

    Sie gibt Einblick in die Tragödie sowjetischer Kriegsgefangener, die hier ermordet wurden. Von den 15 000 Rotarmisten, die 1941 hierher gebracht wurden, sind weniger als hundert Menschen am Leben geblieben.

     

    In dem im April 1940 gebauten KZ Auschwitz-Birkenau haben die Nazis laut verschiedenen Schätzungen zwischen 1,1 und vier Millionen Menschen getötet. Zum Zeitpunkt der Befreiung des Lagers durch die Rote Armee am 27. Januar 1945 befanden sich dort 7 000 Häftlinge. Nach dem Krieg wurde dort ein Museum eingerichtet. Nationale Ausstellungen, die in einzelnen Baracken untergebracht sind, stellen Dossiers und persönliche Gegenstände von Häftlingen aus mehr als 30 Ländern zur Schau.

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