05:31 27 Juni 2017
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    Uno: Handlungen radikaler Islamisten in Syrien sind als Kriegsverbrechen anzusehen

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    Die rasant zunehmende Zahl der Hinrichtungen, die von den radikalen Islamisten im syrischen Norden vorgenommen werden, können laut dem Büro der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte mit Kriegsverbrechen gleichgestellt werden, meldet Associated Press am Donnerstag.

    Die rasant zunehmende Zahl der Hinrichtungen, die von den radikalen Islamisten im syrischen Norden vorgenommen werden, können laut dem Büro der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte (OHCHR) mit Kriegsverbrechen gleichgestellt werden, meldet Associated Press am Donnerstag.

    Bei dem Büro sind laut OHCHR-Chefin Navi Pillay in den vergangenen zwei Wochen Berichte über „massenhafte Hinrichtungen von Zivilisten und Soldaten eingegangen, die nicht mehr an den Kämpfen in Aleppo, Idlib und Rakka teilgenommen hatten“.

    Die meisten Hinrichtungen seien von der al-Qaida-nahen Dschihadistenorganisation Islamischer Staat im Irak und in der Levante (ISIL) erfolgt.

    Solche Abrechnungen mit Menschen stellen einen Verstoß gegen das humanitäre Recht dar. Die Zahl dieser Verstöße sei derzeit „besorgniserregend hoch“.

    Seit Anfang dieses Jahres seien viele von den bewaffneten Gruppen gefasste Zivilisten und ehemalige Kämpfer getötet worden, so Pillay.

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