08:25 23 August 2017
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    Islamisten aus Irak bekennen sich zu Terroranschlägen in Wolgograd

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    Terrorakte in Wolgograd (Dezember 2013) (22)
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    Zu den jüngsten Selbstmordattentaten mit Dutzenden Toten im südrussischen Wolgograd hat sich eine im Irak ansässige radikalislamische Terrororganisation bekannt. In einer Videobotschaft drohte die Gruppe mit weiteren Anschlägen.

    Zu den jüngsten Selbstmordattentaten mit Dutzenden Toten im südrussischen Wolgograd hat sich eine im Irak ansässige radikalislamische Terrororganisation bekannt. In einer Videobotschaft drohte die Gruppe mit weiteren Anschlägen.

    Auf dem Video behaupten die Islamisten, bei denen es sich nach Angaben des Portals Gazeta.ru um Mitglieder der Gruppe Ansar al-Sunna handelt, dass die Anschläge auf Befehl des tschetschenischen Terroristenchefs Doku Umarow verübt worden seien. Auch drohen sie mit weiterem Terror in Südrussland.

    Das Oberhaupt der Kaukasus-Republik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, hatte in der vergangenen Woche ein weiteres Mal mitgeteilt, dass Doku Umarow tot sei und Terroristen keine Bedrohung für die am 7. Februar beginnenden Olympischen Winterspiele mehr darstellen würden. Geheimdienste haben den Tod von Russlands „Terrorist Nummer eins“ jedoch nicht bestätigen können.

    Die Gruppe Ansar as-Sunna war 2003 gegründet worden, um gegen die US-Truppen im Irak zu kämpfen.  Nach Angaben der Agentur AP wurde das Video nicht von Ansar as-Sunna, sondern von der terroristischen Untergrundorganisation „Vilayat Dagestan“ ins Netz gestellt, die nicht im Irak, sondern im Nordkaukasus operiert.

    In der südrussischen Stadt Wolgograd, dem früheren Stalingrad, sind bei einer Anschlagsserie kurz vor dem Jahreswechsel 34 Menschen gestorben, rund 70 weitere erlitten Verletzungen. Zuerst sprengte sich am 29. Dezember ein Selbstmordattentäter am Hauptbahnhof in die Luft. Am Tag darauf zündete ein weiterer Selbstmordterrorist in einem voll besetzten O-Bus eine Bombe.

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