21:01 27 Februar 2020
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    Pro-EU-Proteste in Kiew (416)
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    Nach blutigen Ausschreitungen der letzten Wochen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew klärt das Innenministerium Umstände des Todes von drei Demonstranten.

    Das teilte der stellvertretende Chef der Ermittlungsabteilung beim Innenministerium der Ex-Sowjetrepublik, Vitali Sakal, am Freitag mit.

    Nach blutigen Ausschreitungen der letzten Wochen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew klärt das Innenministerium Umstände des Todes von drei Demonstranten. Das teilte der stellvertretende Chef der Ermittlungsabteilung beim Innenministerium der Ex-Sowjetrepublik, Vitali Sakal, am Freitag mit.

    „Geprüft werden mehrere Versionen, darunter eine Beteiligung von Angehörigen der Polizei-Sondereinheit ‚Berkut‘ (Steinadler)“, sagte Sakal auf einer Pressekonferenz. Bislang stehe fest, dass drei Demonstranten in der Gruschewski-Straße an Schussverletzungen gestorben seien. „Sie wurden mit Jagdmunition getötet. Experten gelangten zum Schluss, dass höchstwahrscheinlich aus einer Waffe mit glattem Lauf geschossen wurde“, sagte der Ermittler.

    Zu gewalttätigen Ausschreitungen in Kiew kam es, nachdem die Oberste Rada am 16. Januar die umstrittene Verschärfung der Versammlungs- und Pressefreiheit beschlossen hatte. Die Entscheidung löste blutige Proteste gegen die Führung aus. Mindestens vier Menschen starben, mehr als 500 wurden verletzt. Als Zugeständnis an die Opposition hatte das Parlament die Gesetze am Dienstag für ungültig erklärt.

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