10:05 15 Dezember 2018
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    Sondersitzung des Krim-Parlaments abgesagt

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    Regelung der Krise in der Ukraine (2436)
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    Die für Mittwoch geplante Sondersitzung des Krim-Parlaments ist nach langen Protestdemonstrationen von Gegnern und Befürwortern der neuen Behörden in Kiew abgesagt worden. Das teilte Parlamentssprecherin Ljudmila Mochowa Journalisten in der Regionalhauptstadt Simferopol mit.

    Die für Mittwoch geplante Sondersitzung des Krim-Parlaments ist nach langen Protestdemonstrationen von Gegnern und Befürwortern der neuen Behörden in Kiew abgesagt worden. Das teilte Parlamentssprecherin Ljudmila Mochowa Journalisten in der Regionalhauptstadt Simferopol mit.

    Die Abgeordneten hätten geplant, die politische Lage im Land zu erörtern und einen Bericht der Regierung der Autonomen Republik Krim entgegenzunehmen, sagte sie.

    Die Teilnehmer der beiden Demonstrationen verlassen allmählich den Platz vor dem Parlament. Die Krimtataren, die gegen eine Annäherung der Halbinsel an Russland sind, riefen in Sprechchören „Frieden der Krim!“. Der russische Teil der Protestierer kündigte eine fristlose Aktion vor dem Parlament an und forderte von den Abgeordneten, die neue Führung in Kiew nicht anzuerkennen. Eine weitere Forderung ist die Wiederherstellung der Verfassung von 1992, nach der die Krim einen eigenen Präsidenten hatte und eine unabhängige Außenpolitik betreiben durfte.

    Während der Demonstrationen kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Russen und Krimtataren, die aber von den Sicherheitskräften unterbunden wurden.

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