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18:03 20 September 2019
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    Zahl der Hinrichtungen 2013 weltweit gewachsen

    Zahl der Hinrichtungen 2013 weltweit gewachsen – Amnesty International

    © Flickr/ Patrick Feller
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    Die Zahl der weltweit vollstreckten Todesurteile ist 2013 gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent auf 778 gestiegen, teilt Amnesty International am Donnerstag auf seiner offiziellen Webseite mit.

    Die Zahl der weltweit vollstreckten Todesurteile ist 2013 gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent auf 778 gestiegen, teilt Amnesty International am Donnerstag auf seiner offiziellen Webseite mit.

    Auf Platz eins liegt die VR China, wo im vergangenen Jahr vermutlich mehrere Tausend Verurteilte hingerichtet wurden. Eine genaue Zahl der Hinrichtungen liegt allerdings nicht vor, weil sie in China ein Staatsgeheimnis ist. Insofern ist diese Zahl in die von Amnesty International veröffentlichten Angaben nicht mit eingegangen.

    Auf den Plätzen zwei und drei liegen der Iran mit 369 und der Irak mit 169 Hingerichteten, heißt es im AI-Bericht.

    Öffentliche Hinrichtungen werden im Iran, in Nordkorea, in Saudi-Arabien und Somalia praktiziert. Als Tötungsmethoden kommen Köpfen, Erschießen, Erhängen, Giftinjektion und elektrischer Stuhl zur Anwendung.

    Zugleich hat es in Pakistan, Gambia, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Singapur und Weißrussland — Ländern, in denen die Todesstrafe zugelassen ist – im vergangenen Jahr keine einzige Hinrichtung gegeben.

    Russland hatte am 16. April 1997 das Protokoll Nr. 6 zur Europäischen Menschenrechtskonvention unterzeichnet, das die Aufhebung der Todesstrafe in Friedenszeiten vorsieht. Das Dokument ist vorerst nicht ratifiziert, zurzeit gilt in Russland ein Moratorium über die Todesstrafe.

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