16:36 31 März 2020
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    In Syrien entführte spanische Journalisten wieder frei

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    Lage in Syrien (190)
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    Zwei spanische Journalisten, die im September vorigen Jahres von syrischen Extremisten entführt worden waren, sind am Samstag wieder freigekommen und haben Syrien verlassen, wie AFP am Sonntag unter Berufung auf spanische Medien meldet.

    Zwei spanische Journalisten, die im September vorigen Jahres von syrischen Extremisten entführt worden waren, sind am Samstag wieder freigekommen und haben Syrien verlassen, wie AFP am Sonntag unter Berufung auf spanische Medien meldet.

    „Der Nahost-Korrespondent der Zeitung ‚El Mundo‘ Javier Espinosa  hat bei der Zeitungsredaktion angerufen und mitgeteilt, dass er und sein Kollege freigelassen und an türkische Militärs übergeben wurden“, schreibt die Zeitung „El Mundo“ auf ihrer Webseite. Es wird allerdings nicht mitgeteilt, ob die Entführer irgendwelche Forderungen gestellt und Lösegeld bekommen hatten.

    Espinosa und zwei seine Kollegen aus Spanien – der Korrespondent der katalonischen Zeitung „El Periodico“ Marc Marguinedas und der freie Fotograf Ricardo Garcia Vilanova waren im September 2013 an der syrisch-türkischen Grenze bei dem Versuch gekidnappt  worden, Syrien zu verlassen. Laut Medienberichten standen Mitglieder der radikalen  Gruppierung „Islamischer Staat des Irak und der Levante (ISIL)“ hinter der Entführung, die mit dem Terrornetzwerk Al-Qaida verbunden ist.

    Marguinedas war bereits Anfang März freigekommen. 

    Der andauernde Bürgerkonflikt in Syrien war im März 2011 ausgebrochen und hat nach UN-Angaben mehr als 130 000 Menschen das Leben gekostet.

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