18:12 14 August 2018
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    Sperrgebiet um Atomruine Fukushima: Erste Flüchtlinge dürfen heim

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    Folgen der Erdbeben-Katastrophe in Japan für die Welt (136)
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    Mehr als drei Jahre nach der Nuklearkatastrophe im japanischen AKW Fukushima dürfen die ersten Flüchtlinge in ihre Häuser in der 20-Kilometer-Evakuierungszone rund um die Atomruine zurückkehren.

    Mehr als drei Jahre nach der Nuklearkatastrophe im japanischen AKW Fukushima dürfen die ersten Flüchtlinge in ihre Häuser in der 20-Kilometer-Evakuierungszone rund um die Atomruine zurückkehren.

    Die Einwohner der Ortschaft Miyakoji, die im Sperrgebiet liegt, dürfen ab dem 1. April wieder in ihre Wohnhäuser einziehen. Die Dekontaminationsarbeiten in der Ortschaft wurden bereits im Juni abgeschlossen. Dennoch messen die Experten manchenorts immer noch erhöhte Strahlungswerte. 

    Nach dem Atomdesaster von 2011 mussten 117 Familien (insgesamt 357 Menschen) Miyakoji verlassen. Die Regierung in Japan rechnet damit, dass in den beiden nächsten Jahren rund 30.000 Menschen in evakuierte Gebiete um die Atomruine zurückkehren. 

    Am 11. März 2011 hatte ein Erdbeben der Stärke 9 Japans nordöstliche Küste erschüttert. Eine zehn Meter hohe Flutwelle brach über viele Ortschaften an der Ostküste herein, überschwemmte ganze Felder und Straßenzüge und zerstörte zahlreiche Gebäude. Bei der Katastrophe wurden mehr als 15.800 Menschen getötet, mehr als 2630 weitere werden vermisst. Im Atomkraftwerk Fukushima kam es zu einem schweren Unfall.

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