06:10 21 Januar 2020
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    Kein erhöhtes Krebs-Risiko nach Fukushima - UN-Bericht

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    Folgen der Erdbeben-Katastrophe in Japan für die Welt (136)
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    Infolge des Reaktorunglücks 2011 in Fukushima wird die Zahl der Krebserkrankungen in Japan nicht steigen, teilte das wissenschaftliche Komitee der Vereinten Nationen für die Auswirkungen der atomaren Strahlung (UNSCEAR) am Mittwoch mit.

    Infolge des Reaktorunglücks 2011 in Fukushima wird die Zahl der Krebserkrankungen in Japan nicht steigen, teilte das wissenschaftliche Komitee der Vereinten Nationen für die Auswirkungen der atomaren Strahlung (UNSCEAR) am Mittwoch mit. Ein erhöhtes Schilddrüsenkrebs-Risiko für Kinder, die der Fukushima-Strahlung besonders stark ausgesetzt waren, sei jedoch theoretisch möglich.

    „Die Menschen zeigen sich berechtigt besorgt über die Einwirkung der Strahlung auf ihre Gesundheit wie auch auf die ihrer Kinder“, wird der UNSCEAR-Chef Carl-Magnus Larsson in der Mitteilung zitiert.

    „Gestützt auf Bewertungen erwartet jedoch das Komitee keine wesentlichen Veränderungen der künftigen Krebs-Statistik, die auf die Strahlungseinwirkung infolge der Havarie zurückzuführen wäre.“

    Der neue UN-Bericht zu Krebserkrankungen wegen des Reaktorunglücks in Fukushima wurde am Mittwoch veröffentlicht. Seinen Schlüssen liegen Bestrahlungswerte unter diversen Bevölkerungsgruppen einschließlich Kinder sowie wissenschaftliche Erfahrungen zur Einwirkung der Strahlung auf die Gesundheit zugrunde.

     

    Der geringe Einfluss der Havarie auf die Zahl der Krebserkrankungen sei auf  die schnellen Schutzmaßnahmen zurückzuführen, welche die japanische Regierung nach der Katastrophe ergriffen hatte, so der Bericht.

    Nach einer Analyse der Strahlenbelastung der Mitarbeiter des AKW Fukushima konnte nicht geklärt werden, wie stark die Strahlungseinwirkung im Frühstadium der Havarie gewesen war.

    Die Gesundheit der AKW-Mitarbeiter werde ständig untersucht, wird im Bericht betont. Auch der Zustand der Kinder, die radioaktiver Strahlung ausgesetzt waren, sollte gründlich beobachtet werden.

    Die Einwirkung der Strahlung auf das Meeres-Ökosystem beschränke sich auf die Küste im Raum des AKW.  Auf die weitere Perspektive werde das Strahlungsrisiko als unbedeutend eingeschätzt.

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