17:09 30 September 2016
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    Kiewer Soldateska nimmt russisches Territorium wieder unter Beschuss (Zusammenfassung 22.00)

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    Entwicklung in Ostukraine (2318)
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    Die ukrainische Soldateska hat russisches Territorium ein weiteres Mal unter Beschuss genommen. Am Freitag seien im Kreis Kuibyschew des südrussischen Gebiets Rostow sechs Häuser beschädigt worden, teilte der Sprecher des für Rostow zuständigen Departements des Inlandsgeheimdienstes FSB, Wassili Malajew, Journalisten mit.

    Die ukrainische Soldateska hat russisches Territorium ein weiteres Mal unter Beschuss genommen. Am Freitag seien im Kreis Kuibyschew des südrussischen Gebiets Rostow sechs Häuser beschädigt worden, teilte der Sprecher des für Rostow zuständigen Departements des Inlandsgeheimdienstes FSB, Wassili Malajew, Journalisten mit.

    „Auf dem Territorium des Kreises schlugen rund 45 Geschosse ein, etwa zehn in der Siedlung Primiusski. Glücklicherweise gab es keine Toten und Verletzten. Die Schießerei im Raum des ukrainischen Grenzübergangspunktes Marinowka geht weiter“, sagte Malajew. Zuvor seien einige Geschosse auf dem Gelände der gegenüber liegenden russischen Grenzübergangsstelle Kuibyschewo eingeschlagen. Das Zollpersonal sei in Sicherheit gebracht worden.

     

    Zuvor hatte der Sprecher des russischen Ermittlungsausschusses, Wladimir Markin, mitgeteilt, dass eine Gruppe von Ermittlern unweit der Grenze zur Ukraine von deren Territorium aus mit Granaten beschossen wurde. „Ohne Zweifel handelt es sich dabei um einen absichtlichen Beschuss. Das Ziel war, Mitarbeiter der russischen Rechtsschutzorgane zu töten. Nur dank der schlechten Ausbildung der ukrainischen Militärs und der rechtzeitigen Hilfe des russischen Wachpersonals, das die Experten mit gepanzerten Fahrzeugen in Sicherheit brachte, kam niemand zu Schaden“, sagte Markin.

    Bürgerkrieg in der Ukraine\: Kräfteverhältnis

    Ihm zufolge feuerten die Ukrainer insgesamt 47 Mörsergeschosse, voraussichtlich mit einem Kaliber von 82 Millimetern, auf die Gruppe ab. Etwas später schlugen noch 32 Granaten auf dem Gelände ein. Eine minderjährige Einwohnerin von Primiusski erlitt leichte Quetschungen.

     

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