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13:31 17 Juli 2019
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    Krim-Führung gegen Depardieu als Chefwinzer der Republik

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    Die Zukunftsentscheidung auf der Krim (420)
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    Der amtierende Chef der Schwarzmeer-Halbinsel Krim, Sergej Aksjonow, hat sich gegen die Kandidatur des weltberühmten Schauspielers Gerard Depardieu als Chefwinzer der Republik ausgesprochen. „In der Region gibt es genug eigene Fachkräfte, die in der Lage sind, dieses Amt zu übernehmen“, sagte Aksjonow am Montag vor der Presse in Simferopol.

    Der amtierende Chef der Schwarzmeer-Halbinsel Krim, Sergej Aksjonow, hat sich gegen die Kandidatur des weltberühmten Schauspielers Gerard Depardieu als Chefwinzer der Republik ausgesprochen. „In der Region gibt es genug eigene Fachkräfte, die in der Lage sind, dieses Amt zu übernehmen“, sagte Aksjonow am Montag vor der Presse in Simferopol.

    „Aber die Behörden haben nichts dagegen, wenn Depardieu beim Weinanbau auf der Halbinsel helfen wird. „Ich weiß Depardieu als Schauspieler zu schätzen. Möglicherweise ist er auch in der Winzerei ein Profi, das weiß ich nicht genau. In jedem Fall werden alle guten Ideen, die vom Herzen kommen und allen Nutzen bringen, realisiert“, versicherte der Republikchef.

    Zuvor hatte Duma-Abgeordneter Igor Sotow, Vorsitzender der Partei der Rentner für Gerechtigkeit, Aksjonow vorgeschlagen, die Bildung des Staatlichen Komitees für Weinanbau und Winzerei bei der Republikregierung zu prüfen und Gerard Depardieu an seine Spitze zu stellen. Die Idee des Komitees wurde vom stellvertretenden Chef des Duma-Ausschusses für die Angelegenheiten der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), Wladimir Nikitin, und vom Präsidenten des Russischen Winzerverbandes, Leonid Popowitsch, unterstützt.

    Ende 2012 hatte Depardieu die Absicht bekundet, die französische Staatsbürgerschaft aus Protest gegen die Pläne der Regierung in Paris aufzugeben, die sogenannte „Reichensteuer“ auf 75 Prozent zu erhöhen. Er beantragte sogar die russische Staatsbürgerschaft und erhielt vor etwas mehr als einem Jahr einen russischen Pass, behielt zugleich den französischen.

    Seit dem Zerfall der Sowjetunion war die mit Reben bebauten Flächen auf der Krim von 175 000 auf derzeit rund 31 000 Hektar geschrumpft.

     

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