05:23 27 Juni 2017
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    Boeing-Crash: Internationale Ermittler schaffen es wieder nicht zur Absturzstelle

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    Malaysische Boeing über Ukraine abgestürzt (299)
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    Wegen der weitergehenden Gefechte zwischen der ukrainischen Regierungsarmee und Milizen sind Experten aus den Niederlanden und Australien am Mittwoch erneut bei ihrem Versuch gescheitert, die Absturzstelle der malaysischen Boeing MH17 in der Ost-Ukraine zu erreichen.

    Wegen der weitergehenden Gefechte zwischen der ukrainischen Regierungsarmee und Milizen sind Experten aus den Niederlanden und Australien am Mittwoch erneut bei ihrem Versuch gescheitert, die Absturzstelle der malaysischen Boeing MH17 in der Ost-Ukraine zu erreichen.

    „Das australisch-niederländische Expertenteam und unabhängige OSZE-Beobachter haben die Reise zum Absturzort erneut verschoben“, teilte die australische Bundespolizei am Mittwoch mit. Es werde weiter über einen sicheren Zugang zu den Trümmern des Fluges MH17 verhandelt. Zuvor bereits hatten die internationalen Experten dreimal vergeblich versucht, das Wrack der Boeing 777, die am 17. Juli vermutlich abgeschossen worden war, zu untersuchen.

    Flugzeugkatastrophe bei Donezk>>

    Die Boeing 777 war am 17. Juli aus bisher ungeklärter Ursache im umkämpften ostukrainischen Gebiet Donezk abgestürzt. Alle 298 Insassen der Verkehrsmaschine, die von Amsterdam nach Malaysia unterwegs war, kamen ums Leben. Im Gebiet Donezk liefern sich die ukrainische Armee und bewaffnete Regierungsgegner seit Monaten heftige Gefechte. Die Regierung in Kiew und die Milizen werfen sich gegenseitig vor, den Jet abgeschossen zu haben.

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