23:29 19 Oktober 2018
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    Konten von Fluggästen verschollener Boeing geplündert: Malaysische Polizei verhaftet Tatverdächtige

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    Die Polizei in Malaysien hat am Donnerstag ein Ehepaar wegen Verdachts auf illegale Geldabhebung von Bankenkonten von vier Passagieren des seit März vermissten Verkehrsflugzeuges Boeing 777 verhaftet, wie die Agentur Bernama am Freitag meldet.

    Die Polizei in Malaysien hat am Donnerstag ein Ehepaar wegen Verdachts auf illegale Geldabhebung von Bankenkonten von vier Passagieren des seit März vermissten Verkehrsflugzeuges Boeing 777 verhaftet, wie die Agentur Bernama am Freitag meldet.

    Laut früheren Berichten ermittelt die malaysische Polizei derzeit zu verdächtigen Geschäften mit Bankenkonten von Passagieren der verschollenen Maschine der Fluggesellschaft Malaysia Airlines. Laut einem Sprecher der Polizei von Kuala Lumpur handelt es sich um die Bankenkonten, von denen am 18. Juli 111 000 Malaysische Ringgit (mehr als 34 000 US-Dollar) abgebucht wurden. 

    Die Polizei hat inzwischen herausgefunden, dass eine Mitarbeiterin der Bank, bei der die genannten Konten aufbewahrt werden, in den Diebstahl verwickelt worden sein könnte. Nach Meinung der Polizei könnte der Mann der Bankangestellten an der Entwendung des Geldes teilgenommen haben.

    Die Boeing 777-200 mit 227 Fluggästen und einer zwölfköpfigen Crew an Bord, die von Kuala Lumpur nach Peking unterwegs war, war in der Nacht zum 8. März vom Radar-Bildschirm verschwunden. Wie der Premier von Malaysien am 24. März mitteilte, war die Maschine im südlichen Teil des Indischen Ozeans abgestürzt. Darauf lasse die Analyse von Satellitendaten schließen, hieß es. 

    Es wird vermutet, dass keiner der Insassen den Flugzeugabsturz überlebt hat.

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