14:44 22 September 2018
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    Sieben mysteriöse Orte in Russland: Aliens im Verdacht - "Rossijskaja Gaseta"

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    Ein verzauberter Riese, in dessen Nähe Menschen verrückt werden, ein toter See, der Güterzüge verschluckt, eine Anlaufstelle für Ufos und eine Alternative zu Stonehenge – in Russland gibt es viele Orte mit rätselhaften und nahezu mystischen Eigenschaften. Sieben davon listete die „Rossijskaja Gaseta“ auf.

    Ein verzauberter Riese, in dessen Nähe Menschen verrückt werden, ein toter See, der Güterzüge verschluckt, eine Anlaufstelle für Ufos und eine Alternative zu Stonehenge – in Russland gibt es viele Orte mit rätselhaften und nahezu mystischen Eigenschaften. Sieben davon listete die „Rossijskaja Gaseta“ auf.

    Arkaim

    Die altertümliche Siedlung Arkaim liegt im Ural-Gebiet Tscheljabinsk. Sie ist laut Forschern mehr als 3.000 Jahre alt. Auf dem Gelände von rund 20.000 Quadratmeter befinden sich Befestigungsanlagen und eine Grabstätte. Die vier Eingänge der Festung sind genau an Himmelsrichtungen orientiert. Es gibt auch weitere Orientierungspunkte, die ermöglichen, astronomische Ereignisse wie beispielsweise Sonnenwende und Äquinoktium zu verfolgen. Deshalb wird Arkaim manchmal als „altertümliches Observatorium“ bezeichnet und mit Stonehenge verglichen. Das Gelände ist eine beliebte Touristenattraktion. Es gibt viele Legenden, wonach man dort etwa positive Energie schöpfen kann.

    Moljobka-Dreieck

    Das als „anomale Zone“ geltende Gelände liegt an der Grenze zwischen den Ural-Gebieten Perm und Jekaterinburg. Das ist eine Anlaufstelle für Ufologen. In den 1980er Jahre berichteten Einheimische über eine violette Kugel, die von dort aus in den Himmel stieg. Es gab auch Augenzeugenberichte über unbekannte Objekte, die angeblich Apfelsinen ähnelten. Gemeldet wurden außerdem leuchtende menschenähnliche Gestalten, Zeitstörungen und Kugelblitze bei jedem Wetter. Touristen kommen in Scharen. Inspirierte Künstler schufen sogar ein hölzernes Alien-Denkmal.

    © RIA Novosti . Oleg Lastochkin
    Moljobka-Dreieck

    Lowosero

    Der See Lowosero befindet sich im Gebiet Murmansk auf der Kola-Halbinsel. Auf einem Felsen ist ein 70 Meter großes Felsbild zu sehen, das den Umrisst ein menschenartiges Wesens zeigt. Laut alter Legende geht es um einen Eroberer, den die Götter in einen Schatten verwandelt haben. Seit dem 19. Jahrhundert wurden dort außerdem Fälle der sogenannten arktischen Hysterie gemeldet, die einer Massenpsychose ähnelte. Sie kam sowohl bei Schamanen-Ritualen als auch spontan vor. 1922 traf eine Expedition ein, um dieses Phänomen näher zu erforschen. Einheimische berichteten über ein mysteriöses Artefakt, das angeblich einen Orkan verursachen kann. Später kamen weitere Forscherteams. Die riesige Abbildung am Felsen entpuppte sich schließlich als Kombination von mit Moos bewachsenen Spalten. Trotzdem werden bis heute mystische Eigenschaften dem Ort bescheinigt.

    Medwediza-Hügelkette

    Nahe dieser Hügelkette in den Wolga-Gebieten Wolgograd und Saratow erscheinen laut Augenzeugen oft unbekannte Flugobjekte. Forscher konnten manche Ufos fotografieren und Spuren am Boden finden, darunter einen ausgebrannten Kreis. Es gibt wissenschaftliche Hinweise auf große unterirdische Höhlen sowie Legenden, wonach diese Höhlen von einer verschwundenen Zivilisation stammen. Gefunden wurde das Fundament eines Gebäudes, das auf das 1. Jahrhundert datiert. Es gab Berichte über Trugbilder, sich bewegende Lichter und versagende Uhren.

    Tanzender Wald

    Der „tanzende“ oder „betrunkene“ Wald befindet sich auf der Kurischen Nehrung in der Ostsee-Exklave Kaliningrad (ehem. Königsberg). Die Bäume wurden 1961 gepflanzt. Ihre Stämme sind zum Teil spiralartig verkrümmt. Legenden, die das Phänomen erklären sollen, gibt es mehr als genug – von einer verheerenden Schlacht der Zauberer bis hin zu einer Harfe, die so schön klang, dass die Bäume tanzten. Es gibt auch wissenschaftliche Hypothesen. Eine davon gibt dem Sand Schuld, der sich bewegt.

    © RIA Novosti . Igor Zarembo
    Tanzender Wald

    Toter See

    Der Landschaftsteil Widimskoje Urotschische im sibirischen Gebiet Irkutsk beherbergt den Toten See, wo Menschen spurlos verschwinden. In den 1990er Jahren sollen sogar ein ganzer Güterzug samt Lokführern und etwas später ein Ermittlerteam verschwunden sein. Augenzeugen berichteten über silbernes Licht über dem See sowie über plötzlich entstehende Kreise auf Wasser. Ufologen haben selbstverständlich kaum Zweifel daran, dass Außerirdische den Ort besuchen.

    Patom-Krater

    Der 40 Meter große Krater im Patomsky-Hochland (Gebiet Irkutsk) lässt Forscher über seine Herkunft rätseln. Vermutlich handelt es sich um einen Vulkan, der durch Dampf- und Gasausbrüche entstanden ist. Eine andere Hypothese beinhaltet einen Meteoriteneinschlag. Die benachbarten Bäume enthalten Spuren von Uran und Strontium. Manche Theorien sind recht exotisch. Der Krater soll beispielsweise das Triebwerk eines abgestürzten Alien-Raumschiffs enthalten, und zwar infolge der Katastrophe, die wir als Tunguska-Ereignis kennen. Anderen Enthusiasten schwebt die Explosion einer altertümlichen Atombombe vor.

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