07:59 18 November 2019
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    Ukraine kappt Stromversorgung für Krim – Halbinsel an Reservequellen angeschlossen

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    Die Zukunftsentscheidung auf der Krim (420)
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    Die Ukraine hat in der Nacht zum Montag die Stromlieferung in die Krim auf ein Minimum reduziert, woraufhin die Halbinsel an Stromreserve-Quellen angeschlossen wurde, wie der amtierende Chef der Republik Krim, Sergej Aksjonow, Journalisten am Montag sagte.

    Die Ukraine hat in der Nacht zum Montag die Stromlieferung in die Krim auf ein Minimum reduziert,  woraufhin die Halbinsel an Stromreserve-Quellen angeschlossen wurde, wie der amtierende Chef der Republik Krim, Sergej Aksjonow, Journalisten am Montag sagte.

    Drei der insgesamt vier Energieübertragungslinien seien abgeschaltet und ukrainischer Strom werde nur noch durch eine 150-Megawatt-Linie auf die Krim transportiert, so Akwjonow. Die ukrainischen Behörden würden die Stromabschaltung mit Reparaturarbeiten begründen und hätten versprochen, die Stromzufuhr gegen Tagesende wieder herzustellen, sagte der Republikchef.

    Nach Meinung Aksjonows liegt der wahre Grund in dem Bestreben, den Start ins neue Schuljahr zu vereiteln. „Das ist eine weitere Diversion von Seiten der ukrainischen Führung, die zum Ziel hat, die Vorbereitungen unserer Schulen auf den Schulbeginn zu vereiteln. Das ist ein gemeines und niederträchtiges Verhalten, das für sie (die ukrainische Führung) typisch ist“,  so Aksjonow.

    Laut dem Republikchef ist die Stromabschaltung für die Krim-Behörden keine Überraschung gewesen. „Das war zu erwarten und die Stromversorgung ist heute vollständig wieder hergestellt.“  Aksjonow schloss geringe Stromausfälle in Wohnhäusern nicht aus und betonte zugleich, dass die Stromzufuhr in allen Lebensversorgungsobjekten wieder intakt sei.

    Das Stromreservesystem ermögliche es, bis zu 700 Megawatt Elektroenergie pro Tag zu sichern, wobei die Verbrauchsspitze auf der Krim bei 800 bis 850 Megawatt liege. 

    Die Krim-Behörden seien in der Lage, das entstandene Problem zu meistern, aber derartige Handlungen der ukrainischen Führung seien für die Freundschaft und einen weiteren Dialog keineswegs förderlich, betonte Aksjonow.

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