18:53 18 Oktober 2017
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    Tod von Total-Chef in Moskau: Schneepflugfahrer bestreitet Alkohol-Vorwurf

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    Der Fahrer des Schneeräumfahrzeugs, das in der Nacht zum Dienstag auf dem Moskauer Flughafen Wnukowo mit dem Jet von Total-Chef Christophe de Margerie kollidiert ist, beteuert seine Unschuld. Auch den Vorwurf, betrunken gewesen zu sein, weist der Fahrer von sich, wie sein Anwalt mitteilte.

    Der Fahrer des Schneeräumfahrzeugs, das in der Nacht zum Dienstag auf dem Moskauer Flughafen Wnukowo mit dem Jet von Total-Chef Christophe de Margerie kollidiert ist, beteuert seine Unschuld. Auch den Vorwurf, betrunken gewesen zu sein, weist der Fahrer von sich, wie sein Anwalt mitteilte.

    Nach dem Flugzeugunglück, bei dem de Margerie  und drei weitere Flugzeuginsassen gestorben sind, ist Wladimir Martynenko mittlerweile der einzige Verdächtige. Sein Schneepflug war vom startenden Flugzeug des Total-Präsidenten gerammt worden. Laut den ersten Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden war der Fahrer zum Zeitpunkt des Unglücks betrunken.

    „Beim Verhör hat Martynenko seine Schuld nicht anerkannt“, teilte Anwalt Alexander Karabanow RIA Novosti mit. Sein Mandant trinke aus Gesundheitsgründen grundsätzlich keinen Alkohol und sei auch zu dem Zeitpunkt des Unglücks nüchtern gewesen. Martynenko sei jetzt „im Schockzustand, versteht nur schlecht, was vorgeht, und klagt über Herzschmerzen“, teilte der Anwalt mit. Er wolle eine unabhängige Überprüfung seines Mandanten auf Alkohol fordern.

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