19:10 18 Januar 2020
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    Die US-Bundespolizei FBI, der United States Secret Service und der Auslandsgeheimdienst NSA haben im Computernetz des Weißen Hauses nach Angaben der Zeitung The Washington Post „verdächtige Aktivitäten“ aufgespürt, hinter denen Hacker aus Russland vermutet werden.

    Die US-Bundespolizei FBI, der United States Secret Service und der Auslandsgeheimdienst NSA haben im Computernetz des Weißen Hauses nach Angaben der Zeitung The Washington Post „verdächtige Aktivitäten“ aufgespürt, hinter denen Hacker aus Russland vermutet werden.

    Betroffen sei ein allgemein zugängliches Computernetzwerk der Mitarbeiter von US-Präsident Barack Obama, teilte ein ranghoher Vertreter der US-Administration mit. Es gebe keine Hinweise darauf, dass Daten gestohlen worden seien. Maßnahmen zur Unterbindung der verdächtigen Aktivitäten seien getroffen worden.

    Am Dienstag hatte die Zeitung The Wall Street Journal unter Berufung auf die IT-Sicherheitsfirma FireEye berichtet, dass im Computernetzwerk eines mit militärischen Geheimnissen betrauten US-Unternehmens ein Virus entdeckt worden sei, der vermutlich auf russischsprachiger Hardware in Moskau entwickelt worden sei.

    Der russische Anti-Viren-Hersteller Kaspersky Lab hält die Vorwürfe gegen russische Hacker für glaubwürdig. Es gäbe eine ganze Reihe von Indizien wie die Version des Betriebssystems, die Zeitzone und so weiter, die auf eine russische Spur schließen ließen, sagte Alexander Gostew, führender Anti-Viren-Experte von Kaspersky Lab, der Zeitung Wedomosti. Es gebe jedoch keine Hinweise auf eine Verbindung der Hacker mit Regierungsstrukturen.

    Washington hatte bereits vor Jahren China und Russland zur größten Cyberbedrohungen für die Vereinigten Staaten erklärt. Nach Angaben amerikanischer Behörden stammen die meisten Hackerangriffe auf vertrauliche Wirtschafts- und Verteidigungsdaten aus diesen Ländern.

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