05:59 22 November 2019
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    Drogenanbau blüht: Rekordernte an Opiummohn in Afghanistan

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    Weltweite Drogengefahr nimmt zu (258)
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    Die afghanischen Drogenbauern haben in diesem Jahr laut UN-Angaben eine Rekordernte an Opiummohn eingefahren.

    Die afghanischen Drogenbauern haben in diesem Jahr laut UN-Angaben eine Rekordernte an Opiummohn eingefahren.

    Die Anbaufläche von Opiummohn sei im Vergleich zu 2013 um sieben Prozent auf 224.000 Hektar gewachsen, meldete die Agentur AFP unter Verweis auf den am Mittwoch veröffentlichten Jahresbericht des UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC).

    Nach Angaben der russischen Drogenkontrollbehörde hatten sich die Opium-Anbauflächen in Afghanistan von 138.000 Hektar im Jahr 2010 auf 209.000 Hektar im Jahr 2013 vergrößert. Weil die US-Truppen das Problem ignoriert hätten, habe sich Afghanistan in einen Drogenstaat verwandelt, sagte der russische Chef-Drogenfahnder Viktor Iwanow. Nach seinen Angaben werden 150 Milliarden Drogendosen jährlich im Land am Hindukusch produziert.

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