13:55 17 Januar 2020
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    Malaysische Boeing über Ukraine abgestürzt (299)
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    Russland möchte von den Niederlanden zusätzliche Angaben zur Untersuchung der Katastrophe der Malaysischen Boeing 777 (MH17) im ostukrainischen Gebiet Donezk erhalten, wie der russische OSZE-Botschafter Andrej Kelin in einer Sitzung des Ständigen Rates der Organisation sagte. Das teilt das russische Außenministerium am Freitag auf seiner Webseite mit.

    Russland möchte von den Niederlanden zusätzliche Angaben zur Untersuchung der Katastrophe der Malaysischen Boeing 777 (MH17) im ostukrainischen Gebiet Donezk erhalten, wie der russische OSZE-Botschafter Andrej Kelin in einer Sitzung des Ständigen  Rates der Organisation sagte. Das teilt das russische Außenministerium am Freitag auf seiner Webseite mit.

    „Wir wären der niederländischen Seite für zusätzliche Informationen über die Arbeiten an der Absturzstelle der malaysischen Boeing dankbar. Soviel uns bekannt ist, waren niederländische Experten vor Ort eingetroffen und hatten mit der Untersuchung und dem Abtransport der Wrackteile des Jets  begonnen. Später wurden diese Arbeiten aber ausgesetzt“, so Kelin.

    Die Malaysia-Airlines-Maschine MH17, die von Amsterdam nach Kuala Lumpur unterwegs war, war am 17. Juli im Osten der Ukraine abgestürzt. Von den 298 Insassen überlebte niemand. Die Behörden in Kiew machten  die Volkswehrmilizen im Osten der Ukraine für die Katastrophe verantwortlich. Die Volkswehr erklärte darauf, dass sie über keine Mittel verfüge, um ein Flugzeug in 10 000 Meter Höhe abzuschießen.

    Kelin merkte auch an, dass die ukrainischen Militärs die Minsker Vereinbarungen verletzen und die Infrastruktur der Lebensunterhaltung von Städten und Ortschaften weiter zerstören.

    „Nach Berechnungen der Volkswehr sind im Gebiet Donezk infolge der Militäroperation der ukrainischen Behörden rund 6000 Objekte der Infrastrukturund in der Gebietshauptstadt selbst 3600 Objekte zerstört worden. Seit Anfang November sind 311 Objekte, darunter 20 Wohnhäuser, beschädigt worden“, so Kelin.

    Laut dem OSZE-Botschafter wälzt Kiew die Verantwortung dafür auf die Volksmilizen ab. „Wir mahnen die ukrainischen Kollegen dazu an, die Schuld für den mehrfachen Beschuss der von den Volksmilizen kontrollierten Städte nicht auf die Volkswehr abzuwälzen, was abwegig wirkt. Denn in diesen Städten wohnen immer noch ihre Angehörigen und Verwandten – Eltern, Brüder, Schwestern und Kinder“, so Kelin.

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