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22:12 19 Oktober 2019
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    Knapp 40 Prozent der Deutschen für Anerkennung der Krim als russisch

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    Die Zukunftsentscheidung auf der Krim (420)
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    Unter den Deutschen gibt es keine Einigkeit darüber, ob die Aufnahme der Krim in die Russische Föderation anerkannt werden soll. Laut einer Studie des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap fänden es 39 Prozent der Deutschen richtig, die Schwarzmeerhalbinsel als Teil Russlands anzuerkennen. Weitere 48 Prozent sind dagegen, wie die Deutsche Welle berichtet.

    Unter den Deutschen gibt es keine Einigkeit darüber, ob die Aufnahme der Krim in die Russische Föderation anerkannt werden soll. Laut einer Studie des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap fänden es 39 Prozent der Deutschen richtig, die Schwarzmeerhalbinsel als Teil Russlands anzuerkennen. Weitere 48 Prozent sind dagegen, wie die Deutsche Welle berichtet.

    Auch über die Außenpolitik des russischen Präsidenten Wladimir Putin sind die Deutschen uneins: Während mehr als die Hälfte (54 Prozent) diese als Bedrohung für Deutschland empfinden, sehen 43 Prozent der Befragten in der russischen Außenpolitik keine unmittelbare Gefahr. Etwa 43 Prozent der Deutschen finden die bestehenden Sanktionen des Westens gegen Moskau angemessen. Nur 19 Prozent sprachen sich für eine Verschärfung der Strafmaßnahmen aus. Rund 27 Prozent plädieren für deren Aufhebung. Infratest dimap hatte am 19. und 20. November im Auftrag der ARD-Sendung Günther Jauch 1.000 Menschen ab 14 Jahren befragt.

    In der vergangenen Woche hatten 84 Prozent der Befragten in einer Studie des Moskauer Lewada-Zentrums die Eingliederung der Krim begrüßt. Nur elf Prozent lehnten dies ab. Nach der Einschätzung von 78 Prozent verstieß Russland in der Krim-Frage keinesfalls gegen internationale Verträge und das Völkerrecht. Für zwei Drittel der Befragten ist die ablehnende Haltung der Ukraine und der westlichen Staaten zur Krim-Aufnahme kein Grund für Besorgnis.

    Der frühere sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow hatte nach seinem Treffen mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel während des Mauerfall-Jubiläums in Berlin geäußert, dass der Westen sich mit der Eingliederung der Krim in Russland bereits abgefunden habe. In der vergangenen Woche nahm auch China zur Krim Stellung. Der stellvertretende Ressortchef Europa und Zentralasien im chinesischen Außenamt sagte am Freitag, China sei grundsätzlich gegen die Ausrufung von Unabhängigkeit durch ein Referendum, halte jedoch die Krim für einen Sonderfall. „Wir kennen die Geschichte der Krim-Zugehörigkeit gut.“

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