14:14 28 Januar 2020
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    Terrorgruppierung Islamischer Staat (498)
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    Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) kontrolliert die Hälfte der Heroin-Lieferungen von Afghanistan nach Europa und erzielt immens hohe Einnahmen dadurch, wie die russische staatliche Drogenkontrolle (FSKN) am Mittwoch mitteilt.

    Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) kontrolliert die Hälfte der Heroin-Lieferungen von Afghanistan nach Europa und erzielt immens hohe Einnahmen dadurch, wie die russische staatliche Drogenkontrolle (FSKN) am Mittwoch mitteilt.

    „Gerade die großzügigen Transitlieferungen von afghanischem Heroin stellen eine erneuerbare Finanzbasis für das Funktionieren des ‚Islamischen Staates‘ dar, der die Hälfte aller Heroin/Lieferungen über den Irak und andere, ebenfalls destabilisierte Länder Afrikas nach Europa absichert und fabelhafte Gewinne dadurch erzielt“, heißt es.

    Laut der Behörde finanzieren sich zahlreiche Banden mit dem Transit von afghanischem Heroin, das sie mit schnellen Kleinschiffen über den Golf von Aden nach Äthiopien, Eritrea, Somalia, Kenia und Tansania bringen.

    „Da dem Piratentum die groß angelegte Produktion von Narkotika in Afghanistan zugrunde liegt, haben die durcheinandergebrachten Ursache-Wirkungsbeziehungen bedauerlicherweise die weltweiten Bemühungen zur Bekämpfung dieses Phänomens faktisch auf ein Nichts reduziert. Es liegt klar auf der Hand, dass eine  Beilegung der Konflikte in den genannten Regionen ohne Zerstörung der umfassenden  Rauschgiftproduktion in Afghanistan undenkbar ist", so die Drogenkontrolle.

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