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    Klimawandel in Russland: Es wird allmählich wärmer

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    Das Klima in Russland hat sich in den vergangenen zehn Jahren insgesamt um 0,5 Grad Celsius erwärmt und soll diese Tendenz in Zukunft beibehalten, wie das Zivilschutzministerium Russlands mitteilt.

    Nach Angaben der Behörde sind die Temperaturen in Russland, vor allem in den nördlichen Regionen des Landes, seit 100 Jahren zweimal schneller gestiegen als in der Welt insgesamt.

    Laut Berechnungen von Experten soll sich das Klima in der Arktis im 21. Jahrhundert zwei bis 2,5 Mal so schnell erwärmen wie im Weltdurchschnitt und zum Jahrhundertende um sieben Grad steigen. Infolge der globalen Klimaveränderungen der letzten Jahre hat die Zahl der schweren Naturkatastrophen, insbesondere von Überschwemmungen und Waldbränden, in Russland, stark zugenommen. Die Erwärmungsgeschwindigkeit in Russland ist seit zehn Jahren unverändert und beträgt im Jahresdurchschnitt 0,43 Grad, wie aus einer aktuellen Prognose des Zivilschutzministeriums hervorgeht.

    „Die prognostizierten Veränderungen der durchschnittlichen saisonalen Temperaturen der bodennahen Luftmassen und der saisonbedingten durchschnittlichen Niederschläge … sprechen dafür, dass diese Tendenz erhalten bleibt“, heißt es. Nach Angaben des Instituts für globales Klima und Ökologie der russischen Nationalen Agentur für Meteorologie und Umweltkontrolle war der Herbst 2014 in Russland durch ungewöhnlich hohe Lufttemperaturen und sehr ausgiebige Niederschläge gekennzeichnet. Die steigende Tendenz zur Erwärmung bleibt erhalten.

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