20:33 29 März 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    0 743
    Abonnieren

    Initiativgruppen von in Deutschland lebenden ehemaligen Bürgern Russlands bereiten eine neue, bereits die dritte Lieferung von humanitären Hilfsgütern für die Bevölkerung der Ostukraine vor, wie der Sprecher des russischen Föderalen Zolldienstes in Deutschland, Viktor Wakulenko, RIA Novosti am Dienstag sagte.

    Alexander Karpowitsch aus Köln sammelt derzeit Sachen, die am 8./9. Januar in die Ostukraine geschickt werden sollen.

    Auf Betreiben von Wakulenko hin, eines Mithelfers bei der Aktion, ist für den Konvoi ein „grüner Korridor“ eingerichtet worden. 

    Im Rahmen der ersten solchen Aktion war laut Karpowitsch innerhalb nur eines Monats eine Hilfslieferung zusammengestellt worden. Es handelte sich um Winterkleidung, Kindersachen, Schlafdecken und Bettwäsche. Die rund eine Tonne schwere Fracht sowie Geldspenden von etwa 1000 Euro seien in die Ostukraine gebracht worden, so Karpowitsch.

    Der neue humanitäre Hilfskonvoi soll vorwiegend warme Sachen in die Ostukraine bringen. Karpowitsch zufolge werden etwa drei Tonnen Güter mit einem Kleinbus in die russische Stadt Rostow am Don transportiert,  wo sich ein Zentrum für die Sammlung humanitärer Hilfsgüter befindet.

    Kiew führt seit Mitte April eine Sonderoperation im Osten der Ukraine, um die Protestbewegung in den Regionen zu unterdrücken, die den Februar-Putsch in Kiew und die neue Regierung nicht anerkannt haben. Der  Militäreinsatz hat bereits mehr als 4000 Menschen, darunter Zivilisten, das Leben gekostet. Viele Menschen haben in der von Kämpfen geschüttelten Region ihre Wohnungen und ihr Vermögen verloren.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Donbass-Region: „Verschobener Krieg“ statt Frieden?
    Poroschenko will Einfrieren von Donbass-Konflikt verhindern
    Neunter Hilfskonvoi von Donbass nach Russland zurückgekehrt
    Soziale Folgen der Corona-Krise schlimmer als die Ansteckung durch den Virus?
    Tags:
    Deutschland, Ukraine