18:08 28 November 2020
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    46,3 Millionen Menschen haben Mitte 2014 als Flüchtlinge gelebt, teilen die Vereinten Nationen im am Mittwoch veröffentlichten Halbjahresbericht des UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR) mit.

    Laut Flüchtlingskommissar António Guterres ist die Zahl der Personen unter dem UNHCR-Mandat 2014 beispiellos angestiegen. „Das ist ein neuer Rekordwert mit über 3,4 Millionen Betroffenen mehr als 2013“, betonte er.

    "Solange die internationale Gemeinschaft aber versagt, politische Lösungen für die jetzigen Konflikte zu finden und den Ausbruch neuer Krisen zu verhindern, werden wir weiterhin mit dramatischen humanitären Konsequenzen konfrontiert sein", so Guterres.

    Der Hintergrund für die zugenommene Zahl der Flüchtlinge seien die Kriege im Nahen Osten und in Afrika, wird in dem Bericht betont. Die Hauptherkunftsstaaten sind Syrien, Afghanistan, Sudan, der Südsudan, die Demokratische Republik Kongo, Myanmar und der Irak. Mit mehr als drei Millionen machen Syrer 23 Prozent und damit den größten Anteil der Flüchtlinge aus.

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    Uno, Syrien, Irak, Afghanistan