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05:27 17 Oktober 2019
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    armenische Stadt Gjumri

    Familie in Armenien erschossen - flüchtiger russischer Soldat unter Verdacht

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    Ein russischer Soldat steht in Armenien im Verdacht, eine Familie getötet zu haben. Der Grundwehrdienstleistende Waleri P. ist am Montag mit seiner Maschinenpistole vom russischen Stützpunkt in Gjumri geflüchtet. Am selben Tag wurden in dieser nordarmenischen Stadt sechs Angehörige einer Familie, darunter ein zweijähriges Mädchen, tot aufgefunden.

    Nach Angaben der armenischen Polizei wurde die Familie aus einer Maschinenpistole erschossen. Der einzige Überlebende war ein sechs Monate altes Baby, das an der Brust verletzt wurde und nach Angaben der Ärzte in Lebensgefahr schwebt. Die Polizei löste eine Suchaktion nach dem Verdächtigen aus.

    Das russische Verteidigungsministerium bestätigte, dass ein Soldat mit Waffe und Munition von der 102. Militärbasis Gjumri verschwunden sei. Die Suche sei bislang ergebnislos. Moskau schickte eine Sonderkommission unter Führung von Vize-Verteidigungsminister Arkadi Bachtin nach Armenien. Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu drückte in einem Telefonat mit dem armenischen Amtskollegen sein Beileid aus und versprach der armenischen Seite alle mögliche Hilfe.

    Der russische Militärstützpunkt in Armenien ist Bestandteil der Gemeinsamen Luftverteidigung der GUS. In Gjumri sind ein Raketenabwehrsystem vom Typ S-300, Jagdflugzeuge MiG-29 und rund 4500 Soldaten stationiert.

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    GUS, Armenien