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    Russischer TV-Sender RT fordert von US-Rundfunkdirektorium Erklärung zu IS-Vergleich

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    Der russische Fernsehkanal RT will an das US-Rundfunkdirektorium BBG (Brodcasting Board of Governors), das US-Außenministerium und die US-Botschaft in Russland Briefe mit der Forderung schicken, Erläuterungen zum Vergleich von RT mit der Terrororganisation „Islamischen Staat“ (IS) zu geben, wie der RT-Pressedienst am Freitag mitteilt.

    Der Pressedienst verweist darauf, dass der neue Vorsitzende von BBG, Andrew Lack, zuvor in einem Interview für The New York Times den Einfluss des Fernsehsenders RT mit den Aktivitäten des „Islamischen Staates“ verglichen hatte.

    „Wir sind höchst empört darüber, dass der neue Chef von BBG die TV-Anstalt RT mit der Terrororganisation Nummer Eins in der Welt in eine Reihe gestellt hat. Wir bewerten dies als internationalen Skandal und fordern Erklärungen von der US-amerikanischen Seite, die diese Äußerung zugelassen hat“, zitiert der Pressedienst RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan.

    Aus RT hieß es weiter, dass BBG früher wiederholt von einem hohen Niveau der Berichterstattung der russischen Massenmedien über die Krise in der Ukraine gesprochen hatte. So habe der stellvertretende US-Außenminister Richard Stengel im August 2014 in einer BBG-Sitzung seine Verwunderung darüber geäußert, wie geschickt die russische Seite ihre Position, darunter auch in Sozialnetzwerken, verteidige, hieß es.

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    Terrormiliz Daesh, Broadcasting Board of Governors (BBG), Russia Today