00:23 30 November 2020
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    Massenmedien in Polen schaffen Mythen und warnen vor einer Bedrohung durch Russland, dabei stellt Moskau keine Gefahr für Warschau dar, wie der außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter Russlands in Polen, Sergej Andrejew, in einem Interview für RIA Novosti sagte.

    „Moskau hat Warschau nie gedroht und das ist, wie ich glaube, unbestreitbar.  Und wenn wir Mutmaßungen hören, dass von Russland die Bedrohung einer Aggression, einer Besetzung von Nachbarländern ausgehe, ruft dies zumindest Befremden hervor.

    Hier erhebt sich die einfache Gegenfrage: Haben wir Russen so etwas nötig? Und wenn, dann wozu?“, so Andrejew.

    Der russische Diplomat nahm Bezug auf einen Artikel seines Kollegen, des Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrates (russisches Parlamentsoberhaus), Konstantin Kossatschow. „Er schreibt mit gutem Grund, dass wir bedauerlicherweise oftmals streiten und diskutieren müssen — nicht mit offiziellen Persönlichkeiten der EU oder der USA, sondern mit Gespenstern, die im Informationsraum durch Massenmedien geschaffen werden“, so der Botschafter.

    „Die Massenmedien haben nie zuvor solch einen gewaltigen Einfluss in der Welt gehabt. Es werden Gespenster und Mythen geschaffen, die über Massenmedien suggeriert werden. Und die Menschen beginnen innigst daran zu glauben und empfinden Angst vor einer mythischen russischen Bedrohung (…) Wir müssen dann gegen Windmühlen kämpfen, die im Westen ein realer Faktor des öffentlichen Lebens sind“, präzisierte der russische Diplomat.

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    Tags:
    Moskau, Polen