17:42 19 September 2020
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    70. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau (26)
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    Die Entstellung von Daten zum Zweiten Weltkrieg und Versuche, Nazi-Verbrecher zu heroisieren, provozieren nur neue Konflikte. Das erklärte der russische Regierungschef Dmitri Medwedew am Montag.

    „Das Andenken an den Zweiten Weltkrieg wird in letzter Zeit zu spekulativem politischem Zweck entstellt. Unternommen werden zynische Versuche, Kriegsverbrecher und Handlanger der Faschisten zu Helden zu erklären. Dabei sind besonders aktiv Politiker in Ländern, die vom Nazismus am stärksten betroffen waren“, hieß es in einem Appell Medwedews an die Teilnehmer und Gäste einer Veranstaltung zum 70-Jahr-Feier der Befreiung des faschistischen KZ Auschwitz-Birkenau in Polen im Januar 1945 durch die Rote Armee.

    „Derartige unmoralische Handlungen sind äußerst gefährlich. Sie provozieren neue Konflikte und haben regelrechte Tragödien zur Folge. Die Wiederbelebung des Nationalismus, in welcher Form auch immer, bedeutet, die Lehren des Zweiten Weltkrieges zu vergessen, der der Welt immense Verluste gebracht hatte“, schrieb Medwedew.

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